Das sind wir


Die Akademische Verbindung Cheruscia


wurde 1901 in Münster gegründet und hat sich seither zu einer Gemeinschaft entwickelt, die weit über das studentische Leben hinausgeht. Cheruscia zu leben bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, alte Traditionen zu wahren, neue Impulse einzubringen und dabei Freundschaften zu knüpfen, die noch lange über den Studienzeit hinaus bestehen.

Im Jahr 2019 übernahm Cheruscia zusammen mit Saxonia zum dritten Mal den Vorort des Cartellverbands. Höhepunkt dieses Jahres war die Cartellversammlung, die in der eigenen Universitätsstadt Münster stattfand.


Ein weiterer bedeutender Schritt in der Geschichte von Cheruscia war die Fusion mit der AV Arminia Münster im Jahr 2002. Diese Fusion brachte nicht nur eine Vergrößerung der Verbindung, sondern öffnete auch neue Perspektiven für das gemeinsame Wirken beider Verbindungen. Es entstanden neue Möglichkeiten für den Austausch zwischen den Mitgliedern, für Veranstaltungen und die Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen.


1988 bezog Cheruscia das heutige Studentenwohnheim Cheruscerhaus e.V. in der Steinfurter Straße 43. Das ehemalige Offiziershaus wurde dank umfangreicher Renovierungsarbeiten zu einem modernen Zuhause.


Im Jahr 1980 wurde ein neues Bootshaus an der Werse eingeweiht, das Platz für sportliche Aktivitäten wie das Rudern bot. Es diente als Treffpunkt für Aktive und Alte Herren gleichermaßen, die dort nicht nur ihrer Leidenschaft für den Rudersport nachgingen, sondern auch die Cheruscia-Gemeinschaft pflegten.


In den Jahren 1964/65 übernahm Cheruscia zum zweiten Mal den Vorort des Cartellverbands. Der Höhepunkt dieser Jahre war die Cartellversammlung 1965 in Bochum.


1960 konnte Cheruscia endlich ein angemietetes Zuhause in der Melcherstraße 32 in Münster als zentralen Anlaufpunkt für die Verbindung als Cheruscerheim einweihen. Es wurde zu einem Ort für gesellige Treffen und bot Raum für das Leben der Aktiven und das Pflegen der Cheruscia-Traditionen.


Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Aktivitas Cherusciae am 31.07.1946 wiederbegründet und ein Jahr später auch der Altherrenverband unter dem Namen „Amicitia“. Nach Genehmigung durch die Militärregierung und die Universität kehrte sie bald zu ihrem ursprünglichen Namen zurück.


1936 musste sich die Verbindung aufgrund der nationalsozialistischen Repressionen auflösen. Das Vorhaben eines Verbindungshauses wurde abgebrochen, das Grundstück verkauft und auch die Altherrenschaft wird 1938 durch die Gestapo aufgelöst.


Zum 29. Stiftungsfest 1930 weihten die Cheruscer feierlich einen Bauplatz am Aasee für ein eigenes Cheruscerheim ein.


In den kommenden Jahren wurde 1920 die Tochterverbindung Glückauf an der Bergakademie in Clausthal gegründet.


Dieser Zuwachs ermöglichte es Cheruscia im Jahr 1914 den Vorort des Cartellverbands zu stellen. Aufgrund des Ausbruchs des ersten Weltkrieges, verblieb diese Aufgabe bis zur Cartellversammlung im September 1919 bei Cheruscia und wurde anschließend nach Würzburg weitergegeben.


Am 15.01.1901 wurde die Akademischen Verbindung Cheruscia als Tochterverbindung der V.K.D.St. Saxonia zu Münster gegründet. Damals waren die Farben der jungen Verbindung noch moosgrün-weiß-violett, die später auf violett-weiß-schwarz geändert wurden. Der Wahlspruch der Cheruscia wurde gewählt: „Treu – Fest – Wahr!“ Über die folgenden Jahre erblüht die Verbindung und bereits 1914 zählten 100 Alte Herren zu Cheruscia.